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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 1,0, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Romanistik), Veranstaltung: Argentinische Literatur im 20. Jahrhundert, 19 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Arbeit wird die Erzählung der "Casa tomada" des argentinischen Schriftstellers Julio Cortázar einer Analyse unterzogen, deren Schwerpunkt die Untersuchung hinsichtlich der in diesem Kurzwerk implizierten Wirklichkeitsdarstellung(en) darstellt. Auf Grund der außergewöhnlichen Umstände ihrer Entstehung erfolgt die Herangehensweise unter Berücksichtigung verschiedener Aspekte, die für die Kontextualisierung der Ereignisse in der "Casa tomada" von entscheidender Wichtigkeit sind. Nach einer kurzen Einführung in das Leben und Schaffen Julio Cortázars schließt sich die Analyse der Erzählung an, wobei zunächst ein Exkurs in das Phantastik-Verständnisses des Argentiniers im Vergleich zur Forschung erfolgt, bevor uns die ungewöhnliche Entstehungsgeschichte der "Casa tomada", als deren Quelle sich ein Alptraum des damaligen Hochschuldozenten verantwortlich zeichnet, zur eigentlichen Intention dieser Abhandlung führt. Da wie wir sehen werden in erster Linie die inhaltliche Seite dieses Traumes Aufschluss darüber gibt, ob und inwiefern eine von der Forschung bevorzugte allegorische Interpretation haltbar erscheint oder nicht, wird sich der Fokus der vorliegenden Arbeit darauf konzentrieren, eine Antwort auf die Frage zu finden, ob die Quelle der maison occupée einen realen Hintergrund hätte liefern können, den die Forschung in ihr vermutet.
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