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Die vorliegende Arbeit setzt sich mit der Frage auseinander, welche Beobachtungen und Auffassungen von Medien und Medialität sich in Goetheschen Texten artikulieren. Mit der mediengeschichtlichen bzw. -theoretischen Perspektive erklärt der Verfasser, wie Goethe die neuplatonische Urbild/Abbild-Lehre adaptiert und reformuliert und wie er den Vermittlungsprozess und somit das Abbild aufwertet. Dadurch macht der Verfasser als Verknüpfungsfigur zwischen Kern/Ursprung und Oberfläche, Signifikat und Signifikant das Konzept eines Zwischenelements, eines alle Erscheinungen vermittelnden und regulierenden "Dritten" geltend. Als spezifischer Grundzug der Goetheschen Medialitätskonzeption erweist sich so der Gedanke einer unhintergehbaren "medialen Bedingtheit" sämtlicher Naturphänomene.
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