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Der Band sammelt philosophische Abhandlungen und Kritiken, die zu Lebzeiten unpubliziert blieben oder bislang nicht nachgewiesen werden konnten: von den fragmentarischen Manuskripten zu Schöpferische Indifferenz (ca. 1912) bis zu dem fünfteiligen Essay Das Experiment Mensch (1938/39) und dem Aufsatz Das Gesetz der Mitte (1939). Dazu gehören Exzerpte, Anmerkungen, Leserbriefe sowie abgeschlossene Rezensionen (zu Constantin Brunner, Hugo Dingler, Felix Theilhaber, Max Picard, Kurt Hiller, Adolf Behne u. a.), weiter eine lange freie Improvisation (Gedanken-Rhapsodie), der Pariser Vortrag vom April 1934 (Der geistige Kompass) und der für die Belgrader Zeitschrift Philosophia vorgesehene, aber nicht mehr gedruckte Aufsatz Das magische Ich. Die Texte zeigen, dass Friedlaender/Mynona auch im Exil die Diskussion mit Zeitgenossen suchte, zugleich, wie er seinen kritischen Polarismus, stets in Auseinandersetzung mit Kant, weiter entwickelt. Mit Kommentaren zu den Texten und Illustrationen.