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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Pädagogik - Berufserziehung, Berufsbildung, Weiterbildung, einseitig bedruckt, Note: 1,7, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: EinleitungDurch Fortschritt in Technik und Wissen änderten sich zweifelsohne Zielvorstellungen, Umwelt sowie die Gesellschaft, im Verlauf der Jahrhunderte (vgl. Berger 2008, S. 1). Heute durchdringen das Wissen und die Technik als kulturelle Ressourcen und Produktionsfaktoren immer weitere Gesellschaftsbereiche. Dies gilt vor allem für jene Technik- und Wissensformen, die durch eine abnehmende Halbwertzeit ihrer Gültigkeit und Beständigkeit geprägt sind (vgl. Mattisen 2004, S. 11). [ ] Damit ist eine Innovationsdynamik in der Welt, die auch die Konkurrenzbeziehungen zwischen ganzen Regionen radikal Verschärft (Kunzmann 2004, S. 29). Unternehmen, Regionen und ganze Volkswirtschaften, sowie die Politik sehen sich einem Veränderungsdruck gegenübergestellt, dessen Bewältigung in Zukunft vermutlich elementarer Bestandteil nationaler Interessenpolitik sein wird.Anhand des immer stärker zusammen wachenden europäischen Kontinents lassen sich die Probleme, welche eine angestrebte gemeinsame Politik- und Rechtsstruktur mit sich bringen, erkennen. Thematik und FragestellungDie berufliche Bildung ist eines der eigenständigen und höchst komplexen Politikfelder im Prozess der europäischen Integration (vgl. Fischer/Münk 2006, S. 88). Durch den Aufbau von nationalen Qualifikationsrahmen (NQR) erhoffen sich die politischen Akteure und Experten [ ] Veränderungen hinsichtlich der Anerkennung und Anrechnung und damit der grundsätzlichen Durchlässigkeit, da durch detaillierte Beschreibungen und verbesserte Transparenz die Informationsbasis wesentlich besser wird und Entscheidungen qualitativ besser getroffen werden können, und zwar systemübergreifend, sodass der Forderung von Gleichwertigkeit der Bildungsbereiche und ihrer Abschlüsse besser entsprochen werden kann. Es können vor allem Vorteile für Lernende gesehen werden, die sich ihr Wissen und Können außerhalb des formalen Systems angeeignet haben (Gehmlich 2006, S. 48).
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