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Faulkners Romane „Schall und Wucht" und „Als ich im Sterben lag", die nacheinander in den Jahren 1929 und 1930 erschienen, lassen sich chronologisch als modernistische Texte bezeichnen. Dennoch lassen sich Faulkners Romane wohl der postmodernen literarischen Tradition zuordnen. Die Entscheidung, ob die Texte modernistisch oder postmodernistisch sind, ist insofern verwirrend, als sie den Forscher in ein Labyrinth neu aufkommender Fragen stürzt: Was ist Modernismus? Was ist Postmodernismus? Was bedeutet dieses „Post" im Postmodernismus? Ist es in seiner Beziehung zum Modernismus inklusiv oder exklusiv? Da jedoch Brian McHale in „Postmodernist Fiction" Faulkners „Absalom, Absalom!" als einen Roman beschreibt, der „die Grenze zwischen modernistischem und postmodernistischem Schreiben streift und vielleicht sogar überschreitet" (10), lässt sich wohl auch behaupten, dass Faulkners „The Sound and the Fury" und „As I Lay Dying" tatsächlich postmodernistisch sind. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, einige der postmodernen Elemente in Faulkners „The Sound and the Fury" und „As I Lay Dying" aufzuzeigen, wobei der Schwerpunkt auf einer Reihe postmoderner Erzählmerkmale liegt, nämlich Intertextualität, sprachliche Experimente und Fragmentierung.
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