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Im September 1924 überschlugen sich die Nachrichten in- und ausländischer Medien zur ersten Kinderpsychoanalytikerin Hermine Hug-Hellmuth (geb. 1871). Ermordet! Erwürgt! Kurze Zeit später war der Mörder gefasst. Es war ihr 18-jähriger Neffe Rolf Hug, der unter ihrer Obhut stand, da seine Mutter - Hermine Hug-Hellmuths zwei Jahre ältere Schwester Antonie (geb. 1869) - bereits 1915 verstorben war. Zwölf Jahre Haft lautete das Urteil.In diesem Buch werden die Hintergründe dieser Tragödie näher beleuchtet. Insbesondere wird die bislang unbekannte Lebensgeschichte von Antonie Hug von Hugenstein erzählt und die ihres Sohnes Rolf Hug (1906-1995), inklusive dessen späte Erinnerungen. Denn dem Theologen, Psychoanalytiker und Historiker der Psychoanalyse Wolfgang Huber (1931-1989) war es Anfang der 1980er Jahre gelungen, Rolf Hug in Wien ausfindig zu machen und mehrere Gespräche mit ihm zu führen. Einzigartige Dokumente aus Hubers Nachlass wurden Karl Fallend rund 30 Jahre später vertrauensvoll zur Verfügung gestellt und finden hier ausführliche Bearbeitung.
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