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Klaus Mann: Der Vulkan. Roman unter Emigranten
Lesefreundlicher Großdruck in 16-pt-Schrift
Großformat, 210 x 297 mm
Berliner Ausgabe, 2026
Durchgesehener Neusatz bearbeitet und eingerichtet von Theodor Borken
Erstdruck: Amsterdam, Querido Verlag, 1939.
Der Text dieser Ausgabe wurde behutsam an die neue deutsche Rechtschreibung angepasst.
Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage.
Gesetzt aus der Minion Pro, 16 pt.
Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH
Als Deutschland 1933 in die Diktatur stürzt, beginnt für Marion, Martin, David und ihre Freunde ein Leben auf unsicherem Boden. Sie verlassen Berlin, weil Bleiben Verrat, Gefahr oder Selbsttäuschung bedeuten würde. In Paris, Amsterdam, Zürich, Spanien und New York versuchen sie, sich neu zu sammeln: als Künstler, Liebende, politische Menschen, Heimatlose. Doch das Exil rettet sie nicht vor Angst, Armut, Einsamkeit und innerer Zerstörung. Es zwingt sie, jeden Tag neu zu entscheiden, woran sie noch glauben und wofür sie weiterleben.
Klaus Manns Der Vulkan ist ein Roman über die ersten Jahre der Emigration, über den Verlust der Heimat und die Suche nach Haltung in einer zerbrechenden Welt. Seine Figuren fliehen nicht nur vor einem Regime, sondern auch vor Verzweiflung, Sucht, Schuld und der Versuchung, sich selbst aufzugeben. Zwischen Caféhausgesprächen, politischen Kämpfen, Liebesgeschichten und Abschieden entsteht das Panorama einer Generation, die aus Deutschland vertrieben wurde und doch nicht aufhört, gegen dessen Untergang anzudenken.
Über allem liegt die drohende Glut des kommenden Krieges. Der Vulkan ist längst erwacht; wer an seinem Rand lebt, muss wählen zwischen Anpassung, Flucht, Widerstand und Selbstverlust.
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