Non ti piace? Non importa! Puoi restituire gli articoli fino a 30 giorni
Non puoi sbagliarti con un buono regalo. Con il buono regalo, il destinatario può scegliere qualsiasi prodotto della nostra offerta.
Fino a 30 giorni per il reso
Im 20. Jahrhundert bilden sich in der euroamerikanischen Philosophie drei paradigmatische Haltungen gegenüber der Moderne heraus: Eine radikale Aufklärungskritik entlarvt das neuzeitliche Denken als ein planetarisch wucherndes Machtsyndrom ohne Auswege aus der Krise weisen zu können (Heidegger, Horkheimer/Adorno, Foucault); die philosophische Postmoderne, die die Moderne auf ein kulturelles Phänomen reduziert, setzt die emanzipatorischen Errungenschaften der Neuzeit aufs Spiel (Rorty, Lyotard); Verteidiger der Aufklärung bestimmen die Moderne als einen vorläufigen Endpunkt eines menschheitlichen Lernprozesses, ohne die kulturimperialistischen Implikationen ihrer Deutung hinreichend zu reflektieren (Habermas).§Vor diesem Hintergrund wird in dieser Arbeit der Versuch unternommen, die Moderne jenseits der Alternative »Vernunft versus Macht« als einen vielschichtigen Prozess von Entgrenzungen zu beschreiben, in dem von Anfang an rationale Durchbrüche und kulturelle Visionen miteinander verschmolzen sind.