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Ein spannender Krimi, ein packender Actionthriller, ein trauriger Liebesfilm - in welche Gefühlszustände uns das Fernsehen manchmal versetzt, kann jeder nachvollziehen. Fernsehen ist ein emotionalisierendes Medium, das unser Erleben und Verhalten beeinflusst. Auf welche Art und Weise dies geschieht, ist Gegenstand der Medienwirkungsforschung. Aber nicht nur das Fernsehen nimmt Einfluss auf unseren emotionalen Zustand: auch umgekehrt beeinflusst unsere momentane Stimmung die Entscheidung, auf welches Programm man gerade Lust hat oder welche Sendungen man momentan vielleicht überhaupt nicht sehen möchte. Ist also der Fernsehapparat ein Instrument zur Stimmungsregulierung? Mit dieser Fragestellung beschäftigen sich Forscher seit den siebziger Jahren. Die vorliegende Untersuchung greift die Gedanken der in den achziger Jahren entwickelten Mood-Management-Theorie des amerikanischen Kommunikationswissenschaftlers Dolf Zillmann auf. In ihr beschreibt Zillmann, welchen Einfluss die Stimmung auf die Wahl des Fernsehprogramms nehmen kann. Die vorliegende Arbeit prüft im Rahmen einer Feldbefragung, ob die bisher vor allem im Labor festgestellten Zusammenhänge auch im Alltag auftreten.
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