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Fernsehunternehmen benötigen attraktive Senderechte, um sich auf dem Markt behaupten zu können. Durch das vermehrte Aufkommen von Pay-TV und digitalem Fernsehen hat sich der Streit um Senderechte an herausragenden Sportereignissen verschärft. In der öffentlichen Wahrnehmung stand dabei das Problem im Vordergrund, daß nur ein geringer Teil der Bevölkerung verschlüsseltes Fernsehen empfangen kann und der Rest von diesen Ereignissen ausgeschlossen ist (»Grundrecht auf Fußball«). Der Verfasser stellt nach einer gründlichen Analyse des Marktes für Sportübertragungsrechte zunächst den rundfunkverfassungsrechtlichen Hintergrund der Frage vor. Danach untersucht er die Grundlagen und spezifischen Grenzen für den Abschluß von Exklusivverträgen aus Sicht des geltenden Rechts, insbesondere des Zivil- sowie deutschen wie europäischen Kartellrechts. Schließlich stellt Diesbach die Neuerungen durch die europäische Fernsehrichtlinie 1997 dar und zeigt Leitlinien für ein gesetzgeberisches Tätigwerden auf. Hierbei wird der Blick insbesondere auf eine mögliche »Listenregelung« gerichtet. Das Werk wendet sich an alle medienrechtlich Interessierte, Programmanbieter sowie Politiker.
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