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Essay aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Pädagogik - Schulpädagogik, einseitig bedruckt, Note: -, - (-), Veranstaltung: -, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Der Verfasser untersucht auf der Basis seiner jahrzehntelangen Erfahrung als Gymnasiallehrer in einer leitenden Position, auf welchen Ebenen Rechtsfragen im Schulalltag eine Rolle spielen. Dabei steckt er zuerst den äußeren Rahmen ab ("Schule als Rechtsraum"), um sich dann intensiv verschiedenen Fragen nach der Rolle des Rechts im Literatur- und im Geschichtsunterricht zu widmen. Er kommt abschließend zu der Erkennntis, dass "die schulische Erarbeitung von Rechtsfragen in der exemplarisch vorgestellten Weise ein wertvolles pädagogisches und politisches Ziel" sein kann. , Abstract: Der Ausgangspunkt dieses Aufsatzes ist die im Zusammenhang mit seiner Interpretation des "Fremden" von Albert Camus gemachte Bemerkung des Romanisten Franz-Rudolf Weller, dass "der Französischunterricht zu einem Grundkurs des Schulfachs Recht (...) werde. Der Verfasser diskutiert nicht sofort diese These, sondern startet bei seiner Frage nach dem Verhältnis von "Schule und Recht" mit einem Zitat aus dem Robinson-Roman von Michel Tournier und untersucht auf der Basis seiner jahrzehntelangen Erfahrung als Gymnasiallehrer in einer leitenden Position, auf welchen Ebenen Rechtsfragen im Schulalltag eine Rolle spielen. Dabei steckt er zuerst den äußeren Rahmen ab ("Schule als Rechtsraum"),um sich dann intensiv verschiedenen Fragen nach der Rolle des Rechts im Literatur- und im Geschichtsunterricht zu widmen. Er kommt abschließend zu der Erkenntnis, dass "die schuliche Erarbeitung von Rechtsfragen in der exemplarisch vorgestellten Weise ein wertvolles pädagogisches und politisches Ziel" sein kann, ohne so weit wie Weller gehen zu wollen.