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Ein Schleier trennt die Welten. Und Pascal ist soeben hindurchgeschritten.
Sequenda ist das zweite Buch der utopischen Trilogie Im Westen viel Neues. Pascal folgt seinem Hund Timi2 durch einen geheimnisvollen Vorhang und findet sich in einem Universum wieder, in dem die Grenzen des Realen ins Imaginierte zerfließen und jede Begegnung ein Spiegel des Unendlichen ist.
Dabei schien die Welt doch gerade erst gerettet: In "Wir retten die Welt", geleitet von den Prinzipien der Gewaltlosigkeit, Freundschaft und Musik, hatten Pascal und seine Gefährten den Dualismus beendet und die Menschheit in das Zeitalter der Parusie geführt. Doch es scheint auch andere Welten zu geben. Oder genauer gesagt: andere Dimensionen.
So wie Dante seinen Vergil hatte, hat Pascal seinen Freund Joe, den Mann mit dem schwarzen Hut und dem Kaninchen Goldie. Auf ihren Reisen begegnen sie einer bunt zusammengewürfelten Schar von Bewohnern: realen, literarischen, außerirdischen und zum Leben erweckten Animierten. Während er ihren Geschichten lauscht, beginnt Pascal zu begreifen, dass sein Weg nicht gewählt, sondern vorbestimmt ist. Und und dass hinter jedem Ende ein neuer Anfang wartet. Zunächst schockiert und widerstrebend, erinnert Joe ihn daran: "Hey Pascal, du warst schon früher ein Held, und Helden enden nicht einfach damit, dass sie sich ein Haus in den Suburbs kaufen."