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Die im Mai 2004 von Institut für vor- und frühgeschichtliche Archäologie der LMU München angenommene Magisterarbeit vergleicht die verschiedenen chronologischen Überlegungen zur Korrelierung der relativen und absoluten Chronologien Süddeutschlands mit den bestehenden Basler, mittelrheinischen, mitteldeutschen und böhmischen Chronologiesystemen. Fibeln als zentrale chronologisch definierenden Fundtypen werden zur Erörterungen zur absoluten Chronologie einzelner Fundtypen benützt über die Parallelisierung der Stufeninhalte regionaler Chronologien, die letztendlich über historisch oder naturwissenschaftlich ermittelte Daten abgesichert sind. Die vorgestellte Abfolge der mit der jeweiligen zeitlichen Reihung vor allem in Basel, Mitteldeutschland und Böhmen vernetzten Fibeln in Südbayern soll Fakten dazu beitragen die Ursachen der Sprachverwirrung in der Spätlatčnechronologie aufzulösen. Als Konsequenzen für die Geschichte Südbayerns in der zweiten Hälfte des 1.Jh.v.Chr. kann weder eine Einwanderung von germanischen Volksgruppen über die als Kronzeugen angeführten Fibeltypen archäologisch belegt werden noch die teilweise postulierte Siedlungsleere Südbayerns in dieser Zeit.