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Der ungarische Komponist Máthiás Seiber (1905-1960) war nach dem Studium bei Zoltan Kodaly zunächst im Tanzorchesters eines Überseedampfers tätig, wodurch er in New York Gelegenheit hatte, Jazz zu hören. Ab 1928 leitete er in Frankfurt an Dr. Hoch's Konservatorium die erste Jazzklasse weltweit. Im Wintersemester 1928/29 waren 19 Studenten eingeschrieben, mit denen er am 3. März 1929 ein öffentliches Konzert gab, das von Radio Frankfurt übertragen wurde. Nach der NS-Machtergreifung wurde die Jazzklasse geschlossen, Seiber verlor seine Stelle und wanderte nach London aus. 1932 entstand sein Klavierzyklus "Leichte Tänze", eines der frühen Beispiele für die Übernahme von Formen und Stilitsiken des Jazz in die sog. ernste Musik. Die vorliegende Bearbeitung für Orchester ist leicht spielbar und wendet sich an Jugend- und Liebhaberorchester. Besetzung: 2 Flöten, Klarinette, Oboe (ad lib), Altsaxophon, Trompete, Fagott und Streicher.Schwierigkeitsgrad: 2-3
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